WEIN & GUT

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Die Arbeit im Weinberg

Eidechse auf einer Steinmauer im Weinberg des Weinguts Karl Veit

Winzer sein, heißt Handwerker sein. Seine Werkstatt ist die Natur - sein Weinberg.

Sonne, Regen, Wind, ein gesunder Boden, der Charakter des Winzers – wie ein Puzzle entsteht der Wein durch verschiedene Einflüsse von Natur und Mensch. Jedes Jahr ist einzigartig, sowie wie alles Lebendige

Gute Weine entstehen nicht im Keller, sondern im Weinberg. Mit unzähligen Schritten, geübten Handgriffen und beobachtenden Blicken zu Rebe und Himmel gedeiht unser kostbarstes Gut: Die Trauben.

Die Achtung vor der Natur, das Bewusstsein, dass der Weinberg und das Ökösystem nur ein geliehenes Gut ist, gilt als Maßstab für das tägliche Tun.

Die Arbeit im Keller

Der Ausbau der Weine erfolgt im eigenen Betrieb. Mit größter Sorgfalt wird darauf geachtet, dass „Geschenk der Natur“, die Trauben, schonend zu verarbeiten.

In unserem dreistöckigen Gebäude werden von der Traubenannahme, über die Kelterung der Traube, bis in den Weinkeller, keine Förderschnecken oder Pumpen benötigt. Dies ist uns wichtig zur Erhaltung der Fruchtaromen.

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Prickelnde Edelsteine - unsere Sekte

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Die einzigartige Schönheit und Qualität der Grundweine kommt erst nach dem „Schliff“ – der zweiten Gärung und Hefelagerung – zum Vorschein.
Unsere verschiedenen Sekte tragen die Namen von Edelsteinen – welche der Farbe und dem Charakter der Sekte entsprechen.

1978 wurden in unserem Weingut die ersten Versuche der Sektherstellung nach der traditionellen Flaschengärung unternommen. Wir zählen damit in Deutschland zu einem der ersten Weingüter, welche wieder Sekt nach der Champagnermethode herstellen. Durch die zunehmende „Industrialisierung“ der Sektherstellung wurde das handwerkliche und aufwendige Flaschengärverfahren immer mehr verdrängt.

Versektet werden ausschließlich die Rebsorten Riesling und Spätburgunder. Nur optimal reifes und gesundes Lesegut wird verarbeitet.

Destillieren - Handwerk, Erfahrung und Geduld.

Das Destillieren ist weit mehr als nur ein technischer Vorgang – es ist ein echtes Handwerk, das Feingefühl, Erfahrung und vor allem Zeit erfordert. In einem langsamen, sorgfältigen Brennprozess werden Vorlauf, Herzstück und Nachlauf sauber voneinander getrennt. Nur so lässt sich das volle Aroma der natürlichen Zutaten einfangen.

Doch damit ist es nicht getan: Die wahre Reife kommt erst mit der Lagerung im Holzfass – dort entwickelt sich der Charakter, dort entstehen Tiefe und Harmonie.
Am Ende steht ein Destillat, das die Essenz der Natur in konzentrierter, klarer Form ins Glas bringt – mit all seinen intensiven Düften und Aromen.

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Unsere Weinbergslagen

Unser Terroir - Steilhänge mit Ausrichtung nach Süden und Schieferverwitterungsboden

Wir legen großen Wert auf die Nennung unserer Weinlagen. Jede dieser Einzellagen hat ihr besonders Kleinklima, aber auch ihre besonderen Böden. Diese Individualität wird auch als Terroir bezeichnet. Es ist das Zusammentreffen von Mikroklima, Geologie, Topographie und der Bodenbeschaffenheit im Zusammenspiel mit der schaffenden Tätigkeit des Winzers. Die Unterschiede können Sie schmecken – wir laden Sie gerne zum Probieren ein.

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Terroir erleben: Schmeckt man Boden im Wein?

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